Herzlich Willkommen auf unserer Homepage.
Wir sind Ihr Spezialist rund ums Rennen fahren - Rennwagen mieten.
Auf den folgenden Seiten finden Sie all unsere Leistungen
und spezielle Angebote für Rennsportbegeisterte.
Ob Rennwagenvermietung
zu Veranstaltungen
aller Art ( Touristenfahrten Nürburgring Nordschleife ), Fahrer
Lehrgänge, Rennbetreuung zu VLN/RCN/GLP oder Gruppen Veranstaltungen,
hier sind Sie an der richtigen Adresse.
Fragen Sie unverbindlich an, nehmen Sie gerne
Kontakt
mit uns auf, wir machen fast alles möglich.
Aufregender Schlussspurt für
Jacos Paddock Motorsport
24h Rennen Dubai 2010
Die Müdigkeit stand den Mechanikern ins Gesicht geschrieben als die
ganze Mannschaft aufgrund eines Funkrufes von David Joseph schlagartig hellwach
war.
Der Schotte meldete, dass am Fahrzeug ein Teil abgebrochen wäre und
er
sich auf langsamer Fahrt in die Boxen befände.
In der Boxeneinfahrt wurde der BMW kurzzeitig zu einem Dreirad, nachdem
er aufgrund eines Ermüdungsbruches das vordere linke Rad verlor.
Auf diesen drei Rädern fuhr David Joseph zu einer Stop-and-Go Strafe
und anschließend zu der ein wenig verdutzt dreinblickenden Mannschaft
von Jaco´s Paddock Motorsport.
Die Mechaniker stürzten sich gleich auf den M3 um das Fahrzeug wieder
fahrfertig zu machen. Nur noch 6 Stunden musste der BMW durchhalten, doch
wie immer sind dies die schwierigsten Stunden eines jeden 24 Stunden Rennens.
Doch die Mannschaft hatte sehr gut gearbeitet. Nicht nur das beide Probleme
schnell gelöst wurden, sie wurden auch vollständig abgestellt.
Nach dem kurzen Schreckmoment am frühen Morgen galt es nur noch Reifen
zu wechseln und den BMW voll zu tanken.
Nach 24 Stunden, 467 Runden, 2563 Kilometern kam der BMW M3 E46 bei seinem
ersten 24-Einsatz 5500km entfernt von der Heimat ins Ziel.
Glücklich vielen sich die Fahrer und das Team an der Boxenmauer in
die Arme. Ein großes Abenteuer von dem niemand wusste wie es ausgehen
sollte hatte ein erfolgreiches Ende gefunden, so Jaco Velders: „
Unser ganzes Team hat super gearbeitet, ohne die Leistung jedes einzelnen
wären wir hier nie ins Ziel gekommen. Dies war unser erstes 24 Stunden
Rennen, wir können die 24 Stunden vom Nürburgring kaum erwarten.“
Auch die Piloten waren einstimmig der Meinung, dass der Einsatz in Dubai
die richtige Entscheidung war: „Das Auto war sehr gut in Barweiler
vorbereitet worden, wir haben schnell vor Ort eine gute Abstimmung gefunden.
Die zwei Probleme die wir während des langen Rennens hatten, wurden
von der Mannschaft schnell und sorgfältig gelöst. Das Rennen
hat mir und den anderen Piloten sehr viel Spaß gemacht, dass wir
hier ins Ziel gekommen sind ist ein großer Erfolg“, so Didier
Denat.
Geschafft aber glücklich wurde der Seecontainer direkt nach dem Rennen
wieder für die lange Rückreise vorbeitet. Schon in der Nacht
flog das Team zurück in die Eifel, wahrscheinlich jeder träumte
im Flieger ein wenig vom erfolgreichen Abenteuer in der Wüste.
Ein 24 Stunden –Rennen schreibt
immer seine eigene Geschichte.
Für Jacos Paddock Motorsport als Debütant bei einem Rennen zweimal
rund um die Uhr galt es die großen Herausforderungen erst in der
Nacht zu lösen.
14 Stunden war der BMW problemlos unterwegs, als Lorenzo Rocco mit einem
undefinierbaren Geräusch die Box ansteuerte. Nachdem die Fehlersuche
zunächst erfolglos blieb, wurde wenige Runden später ein defektes
Radlager als Übeltäter ausfindig gemacht. In wenigen Minuten wurde
der Fehler behoben und konnte der BMW wieder ins Rennen gehen.
Während der BMW M3 unbeirrbar weitere Runden drehte erwachte um ihn
herum das Emirat Dubai
aus dem Schlaf. Die Sonne ging auf und mit ihr begann ein neuer Tag.
Entspannt ging es bei Jacos Paddock Motorsport in den
Minuten vor dem Rennstart zu den 24h von Dubai zu. Fahrer und Boxencrew
ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und gingen das Rennen zwei
mal rund um die Ruhr bedacht an.
Mit der Freigabe des Rennens
hieß die Parole: "Ankommen ist das
Ziel." Startfahrer Didier Denant ging auf den ersten Runden keine unnötigen
Risiken ein, sondern fuhr den BMW M3 E 46 souverän durch den dichten
Verkehr. Sein Blick ging dabei häufig in den Rückspiegel, in dem
sich z.B. Porsche- oder Ferrari-Boliden zwecks Überrundung ankündigten.
Alle Fahrer einte dabei das Lob über die Arbeit des Boxenteams sowie
über das Handling des BMW. Der seriennahe E46 lief ohne größere
Probleme, lediglich die Dunlop-Reifen haben einen stärkeren Verschleiß,
als geplant. So mussten schon wenige Stunden nach dem Start die vorderen
Bremsen gewechselt werden.
Diverse Code 60-Phasen drückten der Renntaktik Ihren Willen auf - Rush
Hour am Autodrom zu Dubai. Völlig unbeeindruckt davon, dreht der BMW
seine Runden wie das sprichwörtliche Schweizer Uhrwerk. So läuft
das Rennen 5500 Kilometer und 25 Grad Celsius entfernt von der Heimat weiter
in die tiefschwarze Dunkelheit der Nacht.